Journalistische, objektive und subjektive Textsorten

Author: Alexander  //  Category: Deutsch Hausaufgaben, Textsorten

Journalistische Textsorten, die zu den Sachtexte gehören, werden in meinungsbildende, also subjektive, und objekive Texte unterteilt. Zu den objektiven gehören unter anderem die Nachricht, der Bericht, die Reportage, bzw. die Dokumentation.  Zu den meinungsbildenden , also subjektiven Textsorten gehören beispielsweise der Kommentar, die Rezension bzw. Kritik, die Glosse und die Anzeige.

Man muss allerdings beachten, dass wenn man von objektiv redet, man lediglich “so objektiv wie möglich” meint. Denn nichts kann objektiv sein! Ein Foto wird aus einer bestimmten Position geschossen und wird somit subjektiv, da es einen ausgewählten Teil des Objektes zeigt. Ein Zitat, das ja nicht verfälscht werden kann (bzw. sollte) verhilft ebenfalls nicht zu einem objektiveren Artikel, da man ja damit die Meinung des Zitierten wiedergibt, genau so gut hätte man ja auch die Meinung von jemand anderem wiedergeben können.

Erörterung: Der Bildungsauftrag

Author: Alexander  //  Category: Deutsch Hausaufgaben, Erörterungen

Hier gibt es eine Erörterung zum Thema “die öffentlich-rechlichen Sendeanstalten und die Erfüllung des Bildungsauftrags“. Die Erörterung bezieht sich dabei auf diesen Artikel aus der Zeitung “die Zeit”.

„Jugendgewalt steigt tendenziell nicht an“

Author: Alexander  //  Category: Deutsch Hausaufgaben, Erörterungen

Entgegen aller Vermutungen steigt die Jugendgewalt allgemein nicht an.
„Es ist ein auf und ab“ erklärt Peter Heinz Leiter der Ermittlungsgruppe Raub in Pinneberg und fügt hinzu „Allerdings steigt die Zahl der Intensivtäter und die Gewaltbereitschaft nimmt zu“.

So gab es in Pinneberg bei Hamburg in den letzten 3 Monaten lediglich 95 Tatverdächtige Jugendliche.
Die Zahl der Jugendlichen Intensivtäter stieg allerdings auf 34 an.
Nun stellt sich die Frage was Pinneberg gegen diese alarmierenden Zahlen tut.
Bereits 1998 richtete die Polizei Pinneberg die Ermittlungsgruppe Raub ein.
Diese ist zuständig für sämtliche von jugendlichen begangenen Straftaten.
Um gegen die ansteigende Jugendgewalt vorzugehen wurden genaue Zahlen benötigt.
Deshalb startete die Ermittlungsgruppe Raub eine Befragung an allen Pinneberger Schulen.
Die Ergebnisse waren erschreckend. 4000 von 18000 befragten Schülern gaben an das sie schon einmal Opfer eines Abziehdeliktes waren. Doch lediglich 200 dieser Delikte kamen zur Anzeige.
Um die Schüler zum anzeigen eines Deliktes zu ermutigen besuchte die Ermittlungsgruppe die Schulen und klärte über die Verfahren der Polizei auf. Da dies sehr Personalaufwendig war drehte die Polizei Pinneberg einen Informationsfilm.
Dieser beinhaltet das richtige Vorgehen des Opfers bei einem Abziehdelikt.
Weiterhin wurde im Kreis Pinneberg in jeder Dienststelle ein Sachbearbeiter für die Bearbeitung von Strafdelikten von jugendlichen abgestellt.
Des weiteren legte die Polizei Pinneberg eine Liste mit Intensivtätern an. Auf diese liste kommen jugendliche Wiederholungstäter, welche in einem Jahr mindestens 5 Straftaten oder 2 Gewalttaten begangen haben. Jeder dieser Intensivtäter bekommt einen Sachbearbeiter zugewiesen. Dieser Sachbearbeiter kümmert sich um alle Straftaten und Delikte des Jugendlichen.
Damit ist Pinneberg Vorreiter in der Bekämpfung der Jugendgewalt und kann diese somit weitestgehend erfolgreich eindämmen.

Referat zum Thema Diabetes

Author: Alexander  //  Category: Biologie Hausaufgaben

Referat zum Thema Diabetes

(mit über 1000 Wörtern):

Diabetes Mellitus, besser bekannt als Zuckerkrankheit oder einfach nur Diabetes ist eine Chronische Stoffwechselkrankheit, welche, in der Regel zusammen mit anderen Stoffwechselkrankheiten zusammen auftritt. Diabetes ist die in Deutschland am häufigsten auftretende Stoffwechselkrankheit, ca. 3 -4 Prozent der Deutschen, das entspricht knapp 2,5 Millionen, sind bereits erkrankt.
Bei Diabetes-Kranken liegt die Zuckerkonzentration im Blut über den normalen Werten (von 60-90 Milligramm Glukose pro Deziliter (Zehntelliter) Blut). Die Zuckerkonzentration wird normalerweise durch Insulin (ein Hormon) geregelt.
Die Spezialisten unterscheiden Diabetes in zwei Haupttypen, sowie zwei Nebentypen. Allen Typen haben den Effekt, dass zu viel Zucker im Blut ist. Jedoch unterscheiden sich die Ursachen hierfür.
Typ 1 (Jugenddiabetes):
Bei Typ 1 – Erkrankten sind bestimmte Zellen der Bauchspeicheldrüse, auch Pankreas genannt, beschädigt oder zerstört (z.B. durch eine Infektion im frühen Kindesalter). Was zur Folge hat, dass diese kein Insulin mehr herstellen kann. Der dadurch entstehende Insulinmangel muss durch Fremdinsulin ersetzt werden.
Typ 2 (Altersdiabetes):
Für Typ 2, bei dem eine Insulinresistenz entsteht, sind oftmals Übergewicht und Bewegungsmangel verantwortlich, auch das Alter ist ein wichtiger Faktor. Zudem liegt die Wahrscheinlichkeit einer Vererbung bei 50 Prozent. Je nach voranschreiten der Krankheit kann diese durch Gewichtsabnahme und Diäten behandelt werden. Oftmals muss aber auch hier mit Fremdinsulin ausgeholfen werden.
Typ 3:
Neben diesen beiden Haupttypen gibt es viele kleine Diabetes – Arten. Zusammengefasst in Typ 3, dazu zählt z.B. ein genetischer Defekt der Betazelle ( in der Bauchspeicheldrüse), welche anzeigt wie viel Insulin produziert werden muss. Oder ein Defekt der Insulinabgabe (auch Insulinsekretion genannt). Des weiteren kann Diabetes durch eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, Medikamente und Hormonstörungen hervorgerufen werden.
Typ 4:
Zudem gibt es noch Typ 4, als Schwangerschaftsdiabetes bekannt. Dieser Typ tritt bei Schwangeren auf uns lässt sich auf den Hormonüberschuss zurückführen. Schwangerschaftsdiabetes endet in der Regel mit der Geburt. Gefördert wird das Risiko an dieser des Diabetes zu erkranken unter anderem durch Übergewicht, bereits vorhandenes Diabetes in der Familie, eine gestörte Zuckerakzeptanz (Glukosetoleranz) des Körpers, sowie, wenn die Mutter älter als 30 Jahre alt ist.
Speicherung von Glukose:
Der Körper lagert aufgenommenen Zucker in Fett und Muskelgeweben, sowie im Lebergewebe ab. Glukose wird in Form von Glycogenen eingelagert und später nach und nach wieder freigegeben, somit wird der Anteil an Glukose im Blut vom Körper reguliert. Die Leber kann 50 – 100 g aufnehmen, die Muskulatur 200 – 400 g. Sollte mehr Zucker im Blut sein als Leber und Muskulatur aufnehmen können, so wandelt die Leber die Überzähligen Glukose Moleküle in Fettsäuren um, welche dann im Körper verteilt als Fett abgespeichert werden. Dieser komplette Vorgang geschieht mithilfe des Hormons Insulin, welches das dafür zuständige Enzym aktiviert.
Der Zuckergehalt im Blut muss konstant sein, da es ansonsten zu einer Über- oder Unterzuckerung kommen kann. Beides erzeugt bleibende Schäden im Körper.
Unterzuckerung:
Bei einer Unterzuckerung (auch Hypoglykämie genannt) sinkt der Glukoseanteil im Blut unter den Normalwert ( von 60 – 90 Milligramm Glukose pro Deziliter Blut), dies geschieht z.B. durch Anstrengung oder längere Essenspausen. Dadurch werden Zellen (z.B. Gehirnzellen) nicht ausreichend mit Glukose versorgt .Was zur Folge hat, dass besagte Zellen geschädigt werden. Um eine Schädigung zu verhindern wandelt der Körper die vorher angelegten Glycogen Vorräte wieder in Glukose um, dies geschieht mit Hilfe des Hormons Glucagon. (Übrigens: Auch in Stresssituationen wird der Glycogen Abbau gefördert, dies geschieht durch das Freigesetzte Adrenalin)
Symptome einer Unterzuckerung:
Schwindel, Zittern, Unruhe, Heißhunger. Bei sehr niedrigem Zucker: Hautirritationen (Brennen), Aggressivität, Bewusstseinstrübung.
Überzuckerung:
Bei einer Überzuckerung (auch als Hyperglykämie bekannt) ist zu viel Glukose im Blut, auch hier können Zellen geschädigt werden. Die Betazelle, registriert den Anstieg von Glukose im Blut und stellt zum Ausgleich Insulin her. Das Insulin gelangt über die Blutbahn zu den Zellen, wo es sich an den Insulin-Rezeptor bindet, somit aktiviert es das Enzym, welches die Zelle anweist die Membran durchlässiger für Glukose zu machen.
Symptome einer Überzuckerung:
Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Azetengeruch in der Atemluft.
Symptome und Schäden:
Diabetes bedeutet soviel wie “Honig süßes Hindurch fließen“. Wenn der Blutglukosewert über 180 mg/dl liegt kommt die Niere mit ihrer Filterleistung nicht mehr nach und Glukose gelangt in den Urin. (Früher nahm man oftmals eine Geschmacksprobe zur Diabetes Erkennung). Auch müssen Diabetiker häufig Wasser lassen, da der Körper die überflüssige Glukose los werden will, im gleichen Zug entsteht ein starkes Durstgefühl, da der Körper den Wasserverlust ausgleichen muss. Bei Diabetikern besteht ein erhöhtes Risiko für Durchblutungsstörungen, sowie Herzkrankheiten, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Desweiteren kann es zu Netzhauterkrankungen und Nierenerkrankungen kommen. Außerdem können Nerven geschädigt werden. Am Fuß kann es zu Loch förmigen Geschwüren kommen. Des weiteren verfettet die Leber. Am schlimmsten ist das diabetische Komma, welches auftritt wenn die Blutzuckerwerte über 100mg Glukose pro dl erreichen.
Behandlung von Diabetes:
Bisher kann Typ 1 nur durch Verabreichung von Insulin therapiert werden. Typ 2 hingegen kann z.B. durch Diäten, durch Bewegung, durch Medikamente oder durch Insulin therapiert werden.
Diät:
Da Typ 2 direkt mit dem Gewicht zusammenhängt, hilft oftmals schon das Erreichen des Idealgewichtes. Diabetiker sollten über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten essen, dadurch sollen starke Schwankungen des Glukoseanteils im Blut verhindert werden. Diabetiker messen die Kohlenhydrat Menge in BE (Broteinheit). Ein BE entspricht dabei etwa einer Scheibe Brot und zwölf Gramm Kohlenhydraten.
Insulin:
Helfen die oben genannten Behandlungsmöglichkeiten nicht, muss eine Zuführung von Insulin stattfinden. Dafür wird in aller Regel gentechnisch hergestelltes Insulin verwendet. Dieses wird in durch einen Pen (eine Stiftartige Spritze) verabreicht. Man sprizt das Insulin ins Unterfettgewebe des Bauches. Dabei rechnet man in IE (Internationale Einheit, eine Einheit entspricht 0,0455 mg Insulin).
Heilung und Vorbeugung:
Bisher ging man davon aus das Diabetes nicht heilbar sei, inzwischen gibt es jedoch Hoffnung, so wird zurzeit an einer Transplantation der Beta Zelle geforscht, auch arbeiten Forscher an einer Impfung gegen Diabetes, erste Tests an Versuchstieren sind erfolgreich abgeschlossen worden. Beide Behandlungsmöglichkeiten würde jedoch nur den Typ 1 –Erkrankten helfen.

Weiter führende Link und Interessante Grafiken:  diabetes-deutschland.de, DAWN Studie der Internationalen Diabetes Förderation + Novo Nordisk, Wikipedia, medizinauskunft.de, Schulungsbuch für Diabetiker von Dr. med. Gerhad-W. Schemisl