Referat zur geografischen Beschaffenheit von Mallorca

Author: Alexander  //  Category: Erdkunde Hausaufgaben

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Insel Mallorca - Geografische Beschaffenheit

Rund 170 Kilometer vom spanischen Festland entfernt im westlichen Mittelmeer liegt die Insel Mallorca. Sie gehört zum spanischen Hoheitsgebiet und bildet gemeinsam mit den Pityusen, einer weiteren Gruppe der Balearen, eine autonome Region. Mallorca ist die größte der Balearen-Inseln, die Inselhauptstadt Palma ist gleichzeitig Hauptstadt der gesamten Inselgruppe.
Von der nördlichen zur südlichen Küste misst die Insel Mallorca 78 Kilometer, von Ost nach West dehnt sie sich über 98 Kilometer aus. Bei 550 Küstenkilometern hat sie eine Gesamtfläche von rund 3.604 Quadratkilometern. Geografisch gesehen, verfügt Mallorca über sechs Landschaftszonen. Parallel zur nordwestlichen Küstenlinie verläuft die Serra de Tramuntana auf mehr als 90 Kilometern Länge. Neben dem höchsten Berg Mallorcas, dem Puig Major mit einer Höhe von 1.445 Metern, sind in diesem Gebirgszug, der bis zu 15 Kilometer breit ist, noch neun weitere Gipfel über 1.000 Meter zu finden. Die Serra de Tramuntana erstreckt sich bis an die Küste, am Nordwestabhang geht das Gebirge in Steil- und Felsenküste über. Da die Wolken, die vom kalten Nordwestwind an die Baleareninsel Mallorca herangetragen werden, sich vor den hohen Gipfeln stauen und meist hier abregnen, bleibt es in den niedrigeren Gebieten der Insel trockener und milder. Der Niederschlag sucht sich in Form von zahlreichen Sturzbächen, auch Torrents genannt, einen Weg ins Tal und bildet fruchtbares Land, auf dem zum Beispiel Zitronen und Apfelsinen angebaut werden. An den Hängen sind die Anbaugebiete von Weintrauben, Tomaten und Bohnen terrassenförmig angelegt.
Im Zentrum Mallorcas wird die Landschaft von einer großen Ebene, der Pla de Mallorca, dominiert. Dieser Landstrich weist nur kleine Höhenzüge auf, deren höchste Erhebung der Puig de Randa mit einer Höhe von 542 Metern darstellt. Die Region, die auch Es Pla genannt wird, ist die am meisten landwirtschaftlich genutzte Fläche der Insel. Hier werden Mais, Kartoffeln, Reis und verschiedene Gemüsesorten angebaut. Große Mandelbaumhaine und Weinanbaugebiete prägen die Landschaft ebenso, wie riesige Getreidefelder, die dieser Gegend den Beinamen „Kornkammer Mallorcas“ einbrachten. Da die Temperaturen hier sogar im Winter sehr mild sind, können die Mallorquiner ihre Anbauprodukte bis zu viermal im Jahr ernten.
Im Osten der Insel befindet sich die Landschaftsregion Llevant, das wörtlich übersetzt auch Osten bedeutet. Diese Region wird von den Serres de Llevant geprägt. Der Gebirgszug, mit dem Puig Morei (561 Meter) als höchste Erhebung, weist nur drei Berge auf, deren Gipfel über 500 Höhenmetern liegen. Etwa bei Manacor ist das Gebirge unterbrochen, sodass man vom Inselinneren an die Ostküste gelangen kann. Hier sind mehrere Naturhöhlen, wie zum Beispiel die Coves del Drac und Coves d’Arta, zu finden, die auch sehr beliebte Ausflugsziele für Urlauber darstellen. Im Süden der Serra de Llevant schließt sich eine weitere Ebene an, die Migjorn. Die höchste Erhebung dieses Landstriches ist der Puig Sant Salvador mit einer Höhe von 509 Metern. Das Zentrum der ländlichen Region bildet die Stadt Campos, deren Bewohner auch heute noch den größten Teil ihres Lebensunterhaltes durch Landwirtschaft bestreiten. Am ehemaligen Hafen, Colonia de Sant Jordi, entstand im krassen Gegensatz dazu ein großes Touristenzentrum. Urlauber zieht es vor allem an den rund sechs Kilometer langen Sandstrand Es Trenc.
Auf der Insel Mallorca herrscht ein subtropisches, gemäßigtes Klima. Die Winter sind eher kurz und mild, nur sehr selten kommt es zu Schneefällen in den Bergen. Die Sommer sind vornehmlich trocken und halten gelegentlich Temperaturen über 40 Grad Celsius bereit.

Sansibar oder der letzte Grund - die Schrift an der Wand

Author: Alexander  //  Category: Deutsch Hausaufgaben

Wer in der Schule das Buch Sansibar oder der letzte Grund von Alfred Andersch gelesen hat wird sich auf dauer zwangsläufig mit der vom Pfarrer Helander erwarteten Schrift an der Wand beschäftigen. Was hat es mit dieser Schrift auf sich und was bedeutet das für die Situation von Helander, wenn er diese Schrift erwartet?

Diese Schrift an der Wand taucht bereits in der Bibel auf und zwar im Alten Testament im Buch Daniel, Kapitel 5. Wer keine eigene Bibel hat kann sich den Text auch bei bibel-online.net durchlesen. Kurz zusammengefasst geht es in diesem Bibeltext um das Gott verhönende Verhalten von König Belsazar und dessen Folgen.

König Belsazar lässt bei einem seiner ausschweifenden Trinkgelage die silbernen Gefäße aus dem Tempel zu Jerusalem bringen, um aus diesen zu trinken und dabei Götzen anzubeten. Da erscheinen Finger in der Luft und schreiben einen Text an die Wand. Der König setzt eine große Belohnung für denjenigen aus, der ihm die Schrift deuten kann. Doch nicht einmal die Weisen können den Text lesen. Doch als Daniel zum Hof gerufen wird kann er die Schrift deuten. Und sagt dem König vorraus das dieser aufgrund seines Frevels sterben wird. Daraufhin macht der König Daniel zum dritt mächtigstem Mann in seinem Reich. Noch in der selben Nacht wird der König umgebracht.

Doch was bedeutet das jetzt für Helander und seine Situation. Sicherlich nimmt Helander in dieser Geschichte nicht die Position von König Belsazar ein. Zwar kann auch er die Schrift nicht lesen, aber er weiß was sie bedeutet. Letztendlich geht es darum das Helander sich ein Zeichen von Gott wünscht, ein Zeichen das Gott die Welt nicht egal ist. Er hofft das Gott die Probleme mit den Anderen lösen wird. So wie die Menschen in schwierigen Situationen schon immer auf Gott gehofft haben. Dabei muss man aber bedenken das Belsazar in dem Bibeltext nicht direkt von Gott umgebracht wurde, sondern von einem Menschen getötet. Das könnte dafür sprechen das Helander sich gar nicht mal ein Wunder erhofft, sondern einfach nur seelischen Beistand und Unterstützung für die Allierten Truppen.